Da Stauden mehrjährig gedeihen, blühen sie alle Jahre wieder. Einmal gepflanzt machen sie dem Gärtner nicht mehr viel Arbeit. Insektenfreundliche Stauden laden jedoch alljährlich erneut kleine Flieger zum Buffet. Nektar liefert den Brummern Energie, den Kraftstoff, den sie zum Fliegen brauchen. Mit Pollen füttern Bienen ihre Brut. Manche Pflanzen, wie Mohn, bieten nur Pollen, jedoch keinen Nektar. Andere, wie Ysop, produzieren viel Nektar, aber keinen oder nur wenig Pollen. Als insektenfreundliche Stauden gelten beide Kategorien. Die meisten Blumen servieren ohnehin beides. Bild von Couleur auf Pixabay
Dieses Jahr geht es darum, Räume zu gestalten statt sie zu halten. Wir sind mit den großen Planeten über die kosmische Spalte „gegangen“. Es war nötig, uns fallenzulassen, von der Klippe, ohne zu wissen, wo wir landen und ja, ob wir überhaupt landen können. Es geschah etwas völlig Unerwartetes, wir erhielten Flügel. Nein, keine Engelsflügel, sie sind aus Feuer, die legendären Feuerflügel des Phönix. Reden wir nicht über die Angst, die Dunkelheit, die Ohnmacht, sondern darüber, was wir gewonnen haben, denn wir sind mitten im Leben gelandet. Und das ist nun der Raum, der gestaltet werden will. Es ist ein kreatives Jahr, wo wir mit viel Freude und Vergnügen formen und gestalten, was unser Herz sich wünscht. Jetzt zeigt sich, warum die ganze Selbstfürsorge, die Venus, die so gar nicht sanft ist wie erwartet, so wichtig war. Nichts hilft besser gegen Ohnmacht als dieses kreative Formen und Erschaffen. Es erfüllt das Leben mit Sinn, das Herz mit Freude, den Körper mit Kraft, das Nervensystem...
Vielen Menschen ist sicherlich nicht annähernd bewusst, welchen Wert Privatgärten für Biodiversität und Klimaanpassung haben. Wer denkt, dass sein kleiner Garten ohnehin keinen Einfluss hat, sollte sich klarmachen, dass es etwa 17 Millionen Privatgärten in Deutschland gibt ... eine riesige Anzahl kleiner Lebensräume mit enormer Gesamtfläche. Würde auch nur in jedem fünften Garten Insektenfreundliche Pflanzen stehen, würde das Nahrung viele Millionen im Jahr fliegende Insekten bedeuten. Eine Wiese kann schon nach einem Monat ohne Mähen etwa die zehnfache Nektarmenge eines wöchentlich gemähten Rasens bieten. Auf einer natürlichen Blumenwiese von der Fläche eines Basketballfelds können etwa 60.000 Insekten leben. Die Bedeutung von Gärten ist auch deshalb groß, weil urbane Räume im Zuge intensivierter Landwirtschaft die entscheidenden Rückzugsorte für etliche Arten geworden sind. Bunte und blühende Wiesen sind aus der Kulturlandschaft fast verschwunden, und ein Drittel der urba...
Im Bedauern versteckt ist das Wort „dauern“. Was bedauert wird, dauert. Und wir bedauern vieles, es tut uns leid. Wie konnten wir nur? Könnten wir uns in den Hintern beißen, würden wir es tun, immer wieder, weil es ständig etwas gibt, das uns leid tut, das wir reparieren möchten und noch bessser ungeschehen machen. Das macht etwas mit uns. Das Hinternbeißen geht zwar nicht körperlich, energetisch hingegen schon. Mittlerweile ist uns ja bewusst, dass Gedanken dieselbe Wirkung haben wie das, was wir tatsächlich tun. Unbewusst reagieren wir darauf, das beeinflusst unser Verhalten im Alltag. Die Körperintelligenz gibt ihr Bestes, das auszugleichen, um das System stabil zu halten und zu heilen, was wir uns einbrocken. Das Bedauern ist ja kein Kurzevent, sondern etwas, das andauert. Wollen wir etwas überwinden, ist das kontraproduktiv. Das verstehen wir wiederum auch nicht so ganz und haben schon wieder reagiert und eingegriffen., was ebenfalls ausgeglichen und … der reinste Teufelskreis. Wi...