Recycling und Transformation
Transformation …
das riecht nach Ohnmacht und Hilflosigkeit, als würde die Mangel rufen, durch die wir gedreht werden sollen. Niemand schreit «Juchheee, ich freue mich aufs Schmetterlingsdasein!».
Recycling ...
klingt anders. Da entsteht gefühlsmäßig etwas Nützliches, Schönes aus etwas Altem und Verbrauchten. Wir beteiligen uns sogar aktiv daran.
Also so betrachtet …
wo ist da der Unterschied? Auch wenn wir scheinbar an der Transformation nicht aktiv beteiligt sind, sind wir es doch. Wir geben etwas her und auf.
Die Summe aller Stoffe auf der Erde ist immer dieselbe. Insofern ist sowieso eine ständige Transformation im Gange, ein Recycling eben.
Man kann also aus allem etwas machen, sogar aus dem Brett vor dem Kopf. Geben wir das auf und her sprießen und wachsen daraus unzählige neue Möglichkeiten. Allein die klare Sicht besticht.
Jetzt haben wir gleichzeitig die Vorstellung von Transformation recycelt und das Brett vor dem Kopf.
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