Ich kau dir ein Ohr ab

 
… damit du mich endlich hörst. Besser nicht, denn Ohren wollen nicht gekaut, sondern gekrault werden, vor allem hinter dem Ohr. 

Herumbrüllen, um sich Gehör zu verschaffen, bewirkt ein komplettes Runterfahren der Ohraktivität.

Das ist ideal, um sämtliche Gehörgänge offline zu schicken, worauf sie noch lauter brüllen. Was das Geschrei will, hört nicht mal mehr der Brüllende.

Flüstern weckt Interesse, als ob es ein Geheimnis zu lüften gäbe. Die Feineinstellung ist entscheidend. Ist es zu leise, wird es genauso überhört wie Schreien. Ruhig und entspannt wird es erkannt. Das Gegenüber beugt sich nach vorn, damit ihm kein Wort entgeht.

Erwischt! Wir haben sein Ohr an der Angel, respektive seine Aufmerksamkeit.
Was das Zuhören anbelangt, sind manche noch etwas grün hinter den Ohren – oder alle? Sich Gehör zu verschaffen ist, was einfach jeder will, um jeden Preis.

Und wenn Ohren online gehen, hat das manchmal ein Kitzeln zur Folge. Einfach zulassen, bloß nicht herumgrübeln.

Tina Peel
Philosophische Astrologie und Lebensberatung

Beratungen und Analysen
Meine witzig weisen Bücher und Ebooks,
nicht nur astrologisch, aber auch
... und vieles mehr auf: Abenteuer Selbsterkenntnis

 
 
 Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay

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