Endlich auf diese Idee gekommen
Sich abends zur Abwechslung mit seinen Freuden ins Bett zu legen, anstatt mit seinen Ängsten, müsste genau so wirksam sein. Und vielleicht gerade weil wir bereit waren, es mit den Ängsten zu wagen, könnte das der logische nächste Schritt sein. Ob es auch gelingt, gleich mit den Freuden zu beginnen, ohne den Weg über die Ängste zu nehmen, kann ich nicht beurteilen, da ich diesen schon ausgiebig erkundet habe. Doch jetzt, wo neue Wege sich auftun, könnte auch das möglich sein. In der Freude liegt eine besondere Kraft – okay, in den Ängsten auch, ja womöglich ist es sogar dieselbe Kraft. Legen wir uns abends mit den Freuden ins Bett, liegen die Ängste dann gleichzeitig mit dabei. Das klingt irgendwie plausibel. Vielleicht bin ich einfach noch nicht auf die Idee gekommen, die Ängste als Quelle der Freude zu betrachten. Am Ende ist es egal, Hauptsache ich fühle, und das lässt sich nachts, wo der Mond regiert, nicht vermeiden. Habe es versucht, das war keine gute Idee. ©tina peel Tina P...