Sinnesfreuden
Meine Mutter riecht so gut, wenn sie mich an sich drückt, … mhhh … so viel besser als wenn meine Windel voll ist. Das mag ich gar nicht, es stinkt. Der Himmel ist manchmal so schön blau, das Gras grün. Das sind nicht die gleichen Farben, das habe ich gemerkt
Der Ball ist rot, das Tuch fühlt sich kratzig an, meine Schmusedecke schön weich und warm. Ich stecke alles in den Mund, was meine Mutter nicht immer gut findet. Es folgt oft ein Nein. Doch wie soll ich wissen wie Rot schmeckt, oder ein Käfer, was heiß ist und was kalt? Ich muss alles berühren, daran riechen, es in den Mund stecken und schütteln, um zu hören wie es klingt.
Tue ich es trotz ihrem Nein, merke ich, sie hat recht, hätte ich nicht tun sollen. Doch jetzt begreife ich wenigstens, warum ich den Käfer nicht in den Mund stecken soll, der ist ja eklig, ganz bitter.
Oder warum ich das heiße Bügeleisen, das so lustig zischt wie die Schlange in der Kindersendung, besser nicht berühre. Aua, heiß! Das tut aber weh! Das also ist ‚heiß‘, da lasse ich lieber die Finger davon. Auch andere Dinge gehen kaputt, nicht nur meine Finger, also bin ich jetzt vorsichtiger. Aber da ist noch so viel anderes, was ich nicht kenne und nicht verstehe ...
Auszug aus dem Buch von Tina Peel: Wir ziehen durch die Häuser - Eine astrologische Seelenreise
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Bild von Susanne Jutzeler
