Ein Weltbild ist mehr als nur etwas, das man sich an die Wand hängt zur Zier, wir leben darin. Deshalb sollte es zwischendurch hervorgeholt, abgestaubt, poliert, überdacht und regelmäßig ausgetauscht werden.
Im Dezember 1963 sollte Harvey Ball (*10. Juli 1921 - †12. April 2001 US-amerikanischer Grafikdesigner.) einen Ansteckbutton für die kleine Versicherungsgesellschaft State Mutual Life Assurance Cos. of America entwerfen, um deren Mitarbeiter zu motivieren. Also zeichnete er einen Kreis, malte ihn gelb aus, setzte zwei Punkte hinein, darunter einen Halbkreis, und das Smiley war geboren. Diese Ansteckbuttons wurden dann auch an die Kunden des Unternehmens verteilt und das Smiley rasch so populär, dass es schon wenige Monate später weltweit bekannt war. Ball erhielt für den Entwurf 45 US-Dollar. Durch eine fehlende rechtliche Absicherung des Motivs verdiente Harvey Ball (von den 45 Dollar mal abgesehen) gar nichts. Er beschäftigte sich trotz des entgangenen Gewinns weiterhin mit dem Smiley und gründete die World Smile Corporation, deren verkaufte Smiley-Produkte Kinderhilfsorganisationen in der ganzen Welt zugutekommen. Dieses Anliegen wurde auch nach seinem Tod im Jahr 2001 weitergeführt...
Es heißt, wir sollen dem Druck entsagen, vor allem an bestimmten Tagen wie beispielsweise bei Neumond, wo Sonne und Mond beieinander stehen. Das Gefühl, etwas tun zu müssen und nicht zu wissen, was es ist, löst jedoch allein schon Druck aus, und ungute Gefühle führen zwangsläufig zu unkontrolliertem Aktivismus, um ihnen zu entkommen. Das bringt sie nicht zum Schweigen. Also versuchen wir es mit positivem Denken und siehe da, auch das hilft nicht wirklich, nur ein bisschen, momentan, immerhin. Was ist denn los?Reingefallen! Und wohin? Ins männliche, aktive Prinzip. Und jetzt kommt die Überraschung: Es ist nicht das schöpferische Kreative, sondern das Reaktive. Das Erschaffende, ins Leben Gebärende, ist das weibliche Prinzip. Was immer sich im Leben verkörpern soll, entsteht hier, beim Zulassen, Geschehen lassen, Hingeben. Halten wir es nicht aus, Gefühle zuzulassen, ohne darauf zu reagieren, kann es nicht fruchten. Wir kennen das vom Zeugungsakt, der ein Teamwork der besonde...
Die Haudegen haben es schwer. Sie können nicht gewinnen, weil jeder Fußtritt, jedes Hauen und Stechen, um etwas loszuwerden, auf sie zurückfällt. Es ist eine Spiegelfechterei, die schon ewig dauert. Wenn also Draufhauen nichts bringt, was dann? Die Mondknoten haben das Zeichen gewechselt, von den Fischen in den Wassermann. Diese errechneten Punkte der Mondbewegungen ziehen rückwärts. Der nördliche Mondknoten zeigt, wo es hingeht (Wassermann), analog dazu zeigt der absteigende südliche, woher es kommt (Löwe). Es zeigen sich Altlasten, die eine neue Betrachtungsweise – auch auf uns selbst – verlangen. Sie stehen uns im Weg beim spielerischen und lustvollen Gestalten unseres Lebensgartens. Diese Achse traf auf den Vollmond (Wassermann, Sonne Löwe), der zwar kam, sah, bewegte und wieder verschwand, das Mondknotenthema nicht und das ist eine gute Nachricht. Können wir uns die Erleichterung vorstellen, das Spielerische in dem, was sich so schwer anfühlt? Es hat uns zu dem gemacht...