Montagsgedanke ... Ich bin eine Kaffeetante

Kaffee macht fit und wach. Früher hatte er ein ziemlich schlechtes Image. Inzwischen zeigt sich, Kaffee kann sogar förderlich für die Gesundheit sein.

Nicht alle Inhaltsstoffe sind bis heute entschlüsselt, aber inzwischen sind mehr als 1.000 Inhaltsstoffe bekannt.

Koffein ist zwar der bekannteste, der am besten untersucht ist, aber auch nicht der einzige, der eine Wirkung hat. Im Kaffee gibt es beispielsweise auch verschiedene Vitamine, aber auch Mineralstoffe, Kalzium, Kalium, Magnesium und Phosphor.

Ist heißer Kaffee gefährlich?
JA! Kaffee mit einer Temperatur von 65 Grad Celsius und höher gilt als Auslöser dafür, dass Zellen geschädigt werden. Dieses Risiko gilt aber nicht nur für Kaffee, sondern für alle sehr heißen Getränke und Speisen.

Mehr als 1000 Inhaltsstoffe von Kaffee sind mittlerweile identifiziert. Koffein ist nicht nur der bekannteste, sondern auch der wirksamste. Chemisch gesehen gehört Koffein zu den Alkaloiden und wird pharmakologisch und medizinisch als Droge eingestuft. Es wirkt stimulierend und ist damit quasi ein legales Aufputschmittel, das die Konzentration und die körperliche Leistung steigern kann.

Schon seit Jahrhunderten trinken Menschen Getränke mit Koffein. Er ist nicht nur ein natürlicher Bestandteil in Kaffee-, sondern auch in Kakaobohnen. Er befindet sich in Teeblättern und Guarana-Beeren.

Außerdem wird Koffein zum Teil auch Arzneimitteln, Kosmetikprodukten und Lebensmitteln (zum Beispiel Eis, Süßigkeiten, Getränken) künstlich zugesetzt.

Etwa 15 bis 30 Minuten dauert es, bis Koffein im Körper wirkt. Von Magen und Dünndarm aus gelangt es ins Blut. Abgebaut wird der Stoff nach einigen Stunden in der Leber und dann über die Nieren wieder aus dem Körper ausgeschieden.

Koffein funktioniert als Wachmacher, weil es ein Molekül blockiert, das müde macht und so verhindern, dass der Körper Müdigkeitssignale erhält. Dieser Effekt kann ein bis zwei Stunden anhalten. Gleichzeitig stimuliert Koffein das zentrale Nervensystem.

Die Konsequenz: Der Körper wird wachsamer und leistungsfähiger, wir können uns besser konzentrieren und fühlen uns fitter.

Koffeinentzug kann typische Entzugserscheinungen hervorrufen. Zwölf bis 24 Stunden nach der letzten Tasse Kaffee reagiert der Körper am stärksten, mit Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Die Konzentration fällt schwerer, man hat weniger Energie.

Setzt man das Koffein ab, so tritt eine Art Rebound-Effekt auf. Nach ein bis zwei Tagen hat sich der Körper vom Kaffeeentzug erholt. Denn Koffein kann zwar abhängig machen, aber längst nicht so stark wie Alkohol, Nikotin oder harte Drogen.

Ab und zu auf Kaffee zu verzichten, kann sinnvoll sein. Denn der Körper reagiert auf die regelmäßige Zufuhr von Koffein. Je mehr Koffein wir regelmäßig zu uns nehmen, desto schlechter wirkt es. Wer seltener Kaffee trinkt, profitiert stärker vom Wachmacher-Effekt als Dauer-Kaffeetrinker:innen.

Siehe auch: Alles kalter Kaffee, da werden Sie geholfen.


Titelbild von Myriams-Fotos auf Pixabay

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