Aus dem Nähkästchen geplaudert: EIN TiERiSCHES VERGNÜGEN

Etwas Abwechslung an geistigem Futter dieser Tage muss sein, finde ich. Wenn jemand im Text über ein Wort mit C stolpert, darf er es gern behalten!

Neulich frühmorgens irgendwo in der Schweiz wollte ich eine Spinne im Garten in Freiheit entlassen. Nanu?! Was ist denn das? Ein Igel machte sich vor der Balkontüre schmatzend über die Sonnenblumenkerne, garniert mit getrockneten Mehlwürmern für die Vögel her.

Dass ich dabei zusah, scherte ihn nicht. Sorry für die Störung, lass es dir schmecken!

Ich wandte mich Richtung Haustüre, die Spinne im Snappy wurde langsam nervös. Nanu!? Was ist denn das? Da saß ein Tier im roten Pelz, in ungefähr zwei Metern Entfernung zur Haustüre, was in diesem Fall doch recht nahe ist.

Meister Reinecke? Was hat der denn hier verloren? Er glotzte unverfroren, ich perplex zurück. Da zeigte er plötzlich demonstrativ, was er von mir hält. «Ich sch … auf dich», was sonst sollte es bedeuten, dass er ungeniert sein Geschäft am Sichtschutzzaun verrichten wollte? Das ging mir zu weit, ich erteilte ihm einen Platzverweis.

So kam die Spinne endlich zu ihrer Freiheit und ich zu einem überraschend tierischen Vergnügen im Morgengrauen. Wir leben ja nicht abgeschieden, nur offensichtlich dort, wo Fuchs und Igel sich guten Morgen sagen.
tina the peelchen


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