Was ist, wenn

... es den schwarzen Schafen nur so vorkommt, als ob sie nicht geliebt würden, und es stimmt gar nicht? Die subjektive Wahrnehmung entspricht oft so gar nicht den Tatsachen. Man denkt und meint bekanntlich vieles, meist mit unguten Auswirkungen. Tatsache hingegen ist, dass eine der größten Herausforderungen die ist, sich selbst zu lieben. Wenn man weiß, wie Menschen ticken, weiß man auch, das kommt nicht nur in den besten Familien vor, wie eine Redewendung treffend sagt. Es ist sogar weit verbreitet und würde ebenfalls erklären, warum es so viele schwarze Schafe zu geben scheint.
 
Das schwarze Schaf einer Familie könnte also ganz einfach jemand sein, der sich selbst nicht liebt. Sich als solches zu empfinden, ist nur ein weiterer Hinweis darauf, was im eigenen Inneren abgeht. Die eigene Ablehnung wird quasi nach außen projiziert.
 
Wie sich das auswirkt? Wie ein schwarzes Loch im Universum, man kann so viel Liebe hineinwerfen, wie man will, sie verschwindet unreflektiert, als würde sie nicht existieren. Dummerweise, wer nicht liebt, wird sauer, frustriert, ist ständig wütend und unzufrieden, mit sich, mit anderen, mit der ganzen Welt. So viel Frust ist nicht nur unerträglich, es ist ein untrügliches Zeichen für mangelnde Selbstliebe.
 
Liebe lässt sich nicht erzwingen, Selbstliebe ebenso wenig. Sie lässt sich auch nicht herzaubern. So wie Frust durch Ablehnung entsteht, entsteht Liebe in jeder Form durch Zuwendung. Dann wächst das zarte Pflänzchen, durchbricht die Mauern unserer Ablehnung, wächst weiter, gedeiht und verströmt seinen Duft in der ganzen Umgebung.
 
DAS wirkt attraktiv, nicht nur auf Bienen, auch auf Schafe. Und plötzlich könnte man die ganze Schafherde, ja die Welt umarmen (und sie uns), weil man sie endlich in Farbe sieht. Tut man dann meistens sogar, man kann nicht anders.

 
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Tina Peel - Schweizer Lebensberaterin, Astrologin und Autorin, Abenteuer Selbsterkenntnis - Eine astrophilosophische Reise ins Abenteuer Beziehungsleben
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