Rutsch mir den Buckel runter

«Ja, bitte, rutsch mir den Buckel runter, steh auf eigenen Beinen, mach deine Schritte, selber, seien sie auch noch so klein!»

Im Zuge des Aufräum-, Sortier- und Ent-Sorgungsmodus dieser Jungfrau-Tage ist das eine kluge Aufforderung. Was wir uns so alles auf den Buckel hieven, passt auf keine Kuhhaut und hat dort nichts verloren. Auch nicht auf der Kuhhaut.

Und warum tun wir das? Aus verschiedenen Gründen, scheinbar gute Gründe, die uns erst bewusst werden, wenn es mächtig knackt im Gebälk. SIE sind der wahre Ballast, der Elefant, der nicht im Raum steht, sondern eben auf dem Buckel.

Also können wir guten Gewissens sagen «Rutsch mir den Buckel runter!», auch wenn es im Moment fast noch mehr schmerzt als ihn weiterzutragen.

Die Erleichterung folgt sofort, als könnte man abheben. Gutes Gefühl!

Unser eigenes Bündelt hat übrigens die richtige Passform und gehört dort hin, es trägt sich leicht.

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Bild von Bernhard Stärck auf Pixabay

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