Anders als gedacht - KI – Körperintelligenz, Körperlogik, Selbstheilungskräfte

Auffällig vieles ist nicht da, was wir suchen, dabei ist es doch da. Wir kennen das Phänomen der verschollenen Brille, welche während des Suchens neckisch auf der Nase sitzt, wo sie hingehört. Der dringend benötigte Schlüsselbund wartet still an der Stelle, wo wir ihn abgelegt hatten und ausdauernd übersehen wird, und Ähnliches im Alltag.

Das sind bekannte lästige Unterbrechungen mit mal stärkeren und mal weniger starken Auswirkungen, denn dieses Phänomen findet in einem viel größeren Umfang statt, was womöglich auch schon immer so war, nur nahmen wir es nicht wahr. Wir müssten schielen, um zu sehen, was vor der Nase liegt. Im Spiegel wäre es sichtbar, nur ist das ebenso ein Ort, wo wir nicht gern hineinschauen, außer um die Frisur zu richten. Es ist nicht so leicht, sich wirklich ins Gesicht zu sehen.

Ebenso vieles ist da, jedoch in Wahrheit nicht da. Trotzdem würden wir schwören, es sei genau so und nicht anders. Und dann kommt es anders und das ist verwirrend. Wir sind seit einiger Zeit fast dauernd verwirrt, wir haben eben zu lange in dem gelebt, was scheinbar da war, obwohl es nicht wirklich da war. Das sorgte und sorgt immer noch für viel Frust. Schließlich bauen wir unser Leben auf das auf, was wir für real halten, und darum herum, ob es nun real ist oder nicht.

In dieser Zeit, wo Neptun durch den Widder zieht, wird vieles in unserem Leben entschleiert und enttarnt. Das ist die aktuelle Schwingung. Er zieht scheinbar den Schleier hinter sich her und was darunter hervorkommt, hat beeindruckende Konturen, sehr scharfe zum Teil. Wir könnten meinen, dass sie uns verletzen, und ausweichen oder so tun, als ob sie nicht da wären. Wir neigen zur Selbstverletzung bei der Betrachtung der Formen. Das ist eindeutig „da“. Auch hier ist das Gegenteil der Fall.

Pluto im Wassermann passt dazu, eine Schwingung, die ein starkes, und nötiges, Umdenken anzeigt. Die beiden großen Planetensymbole stehen in einer freundschaftlichen Verbindung zusammen, was wiederum ein deutliches Zeichen dafür ist, dass viel Vorarbeit geleistet werden musste, um die energetische Schwingung in unserem Leben in einer Weise betrachten zu können, die anders ist als bisher.

„Anders“ ist irgendwie das passende Wort, komplett wertfrei, total neutral und in vielerlei Hinsicht phänomenal. Es öffnet Synchronizitäten die Türe, die wie Wunder anmuten und doch einfach nur logisch sind, analogisch eben, und es hilft, dasselbe umgekehrt zu betrachten. Was ist, wenn genau das Gegenteil der Fall ist?

Loslassen gleich loswerden?
„Anders“ bedeutet auch, auf etwas zuzugehen, von dem wir bisher versuchten wegzugehen. Wir lassen Themen zu, die wir bisher mit aller Kraft zu verhindern versuchten, verdrängten, attackierten und doch nicht loswurden. Unsere KI, Körperintelligenz kann davon eine Arie singen. Sie muss es ausbaden.

Wie kann man etwas loswerden, das ein Teil von uns ist? Gehen wir darauf zu, fühlen wir es, und das ist entscheidend. Wir verwechseln gern loslassen mit loswerden. Das ist das Los so vieler unserer Anteile, die allerlei über sich ergehen lassen müssen. Kein Wunder, dass sie sich vor uns fürchten. Dabei fürchten wir uns vor ihnen – eine richtige Patt-Situation. Und wer gibt nun nach?

Denn eines ist sicher, nachgeben gehört dazu beim Loslass-Thema. Pluto in uns zeigt es immer wieder. Nichts geht verloren, nichts verschwindet. Es kann sich nur verwandeln. Das gilt auch für erschaffene Realitäten. Wir haben sie aufgebaut, wir geben nach und lassen uns darauf ein und fühlen, ob sie real sind oder nicht. Sind sie es nicht, lösen sie sich in Luft auf.

Wo der Schmerz wohnt, wohnt die Heilung, auch wenn die Ursache des Schmerzes, die wahre Baustelle woanders sitzt. Das ist der Weg dorthin, wir werden hingeführt. Noch wenn wir im Grund sehen, wo es hinführt, wissen wir nicht, wie wir hinkommen, was wir auch nicht müssen. Wir wachsen hinein, Schritt für Schritt, immer dieser eine, der sich im Moment zeigt.

Unterwegs zeigen sich ebenso schrittchenweise Formen, die keine Chance hatten und poetisch ausgedrückt in den Schatten ihr Dasein fristeten bis zu ihrer Entdeckung. Sie tauchen wie von selbst auf, was logisch ist, jetzt wo der Raum frei geworden ist. Saturn mischt eben auch mit, wenn es ums Reifen geht. Er hat nicht umsonst einen Reifen, der aus Gesteinsbrocken besteht, die mal umschifft, überklettert, umarmt werden sollen und wollen. Lassen wir uns darauf ein, ist es, als ob wir tanzen würden, und das ist der beste Ansatz im Umgang damit.

Pluto ist übrigens ein Himmelskörper, der manchmal zu unserem Sonnensystem gezählt wird, dann wieder nicht, worüber endlos debattiert wird. Doch das Thema, für das er steht, existiert tatsächlich in uns, und wirkt, wir fühlen es, ob wir wollen oder nicht. Man könnte es archetypisch nennen. Ein inneres Geschehen erhält in dieser energetischen Betrachtungsweise eine sichtbare Form, die wir nachvollziehen und dadurch fühlen können.

In dieser Schwingung ist eben auch die sehr menschliche Tendenz enthalten, etwas wegzuwerfen, bevor es uns genommen wird, weil es zu schmerzhaft wäre. Danach erkennen wir oft erst seinen wahren Wert. Die gute Nachricht, es ist zwar weg und eben doch nicht weg.

Das erzählen auch Menschen, denen ein Körperteil amputiert wurde. Es juckt immer noch, ist da und doch nicht da. Tja, blödes Gefühl. Kratzen wir mal etwas, das weg ist. Doch die Körperintelligenz hat die Informationen gespeichert, weshalb das Gefühl, diesen Körperteil noch zu haben, verständlich ist. Dort lässt er sich auch kratzen, im Gefühl. Fühlen wir das, wirkt es auch. Diese Möglichkeit gab es schon immer, wir wussten es einfach nicht. „Anders“ ist eben anders als gedacht, es ist gefühlt.

Das bezieht sich auch auf das, was wir im Affekt weggeworfen haben. Allerdings klappt das nur, wenn es etwas Echtes ist und bleiben darf, weil es zu uns gehört. Aus egoistischen Gründen funktioniert es nicht. Die Körperintelligenz spürt den Unterschied und sie irrt sich nie. Sie lügt nicht und verschwindet nicht und gibt immer alles. Der Körper ist unser treuester Freund und erwidert unsere liebevolle Zuwendung. Das fühlt sich sehr gut an, für beide Seiten.
Tina Peel
Philosophische Astrologie 
und Lebensberatung

Beratungen und Analysen
Meine witzig weisen Bücher und Ebooks,
nicht nur astrologisch, aber auch
... und vieles mehr auf: Abenteuer Selbsterkenntnis

 

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