Wenn der Ozean den Himmel trinkt

Neulich stolperte ich über den Begriff «When the ocean drinks the sky». Ein inspirierendes Bild entsteht, das etwas Normales zu etwas Besonderem macht.
Wer denkt an sowas, wenn er am Meer sitzt. Das geht eher Richtung «Oh wie schön, und die Wellen, die Farbe, endlich Urlaub» oder auch «Wenn der Himmel das Meer küsst». Das allein und die Weite lassen Seele und Sinne flattern.

Im Normalen, Alltäglichen Poesie zu entdecken und in Worte zu fassen hat Auswirkungen, denn es ist das Alltägliche, was uns beruhigt. Die Geräusche, Gerüche, der Duft von frisch gebackenem Brot, ob beim Bäcker oder in der heimischen Küche spielt keine Rolle. Und die Welt ist für einen Augenblick in Ordnung.

Was die Sinne wahrnehmen in besondere Worte zu fassen verändert das Lebensgefühl, auch das Körpergefühl, als würden wir von der Muse geküsst. Baukräne vollführen ein Ballett, das Rauschen des Verkehrs wird zum … Da geht es nicht ums Schönreden, sondern darum, schöner zu denken und zu reden.

When the ocean drinks the sky fallen wir aus allen (schwarzen) Wolken und wer weiß, was uns da noch alles in den Sinn kommt. Wir bummeln und brummeln mit Hummeln, erwischen das letzte Einhorn – der Zug, die Straßenbahn – und reiten wie Lucky Luke darauf in den Sonnenuntergang.
Die Kippe im Mund schenke ich mir. 
Tina Peel
Philosophische Astrologie und Lebensberatung

Beratungen und Analysen
Meine witzig weisen Bücher und Ebooks,
nicht nur astrologisch, aber auch
... und vieles mehr auf: Abenteuer Selbsterkenntnis

 
 
Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay

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