Der Kompass und die Nadel im Heu - KI – Körperintelligenz, Körperlogik, Selbstheilungskräfte

Seefahrer orientierten sich am Polarstern. War er bei verdecktem Himmel nicht zu sehen, brauchte es einen Kompass. Die Nadel findet den Polarstern immer, der Nordpol ist magnetisch.

Wir können über springende Nordpole sagen, was wir wollen. So rasch ist er auch nicht mit dem Sprung. Tatsache bleibt, da ist ein Stern, der nicht über den Himmel rennt, sich nicht um irgendwen oder -etwas dreht. Er bleibt stationär. Sich daran zu orientieren, ist also sinnvoll. Ihm geht es besser als uns.

Wir verlieren immer wieder die Orientierung und wissen nicht, wo wir stehen, was wir machen sollen, wohin die Reise geht und überhaupt gehen soll. Das ist kein gutes Gefühl. Wie wir darauf reagieren, können wir uns denken. Auch, wo es wahrscheinlich landet, im Körper.

Wir ermpfinden die Unsicherheit körperlich. Irgendwo zieht sich etwas zusammen, verspannt sich, weil die Spannung zwischen handeln zu wollen und keinen konkreten Plan zu haben, unangenehm ist. Wo genau, wäre schon mal interessant, denn wenn Spannungen im Körper wahrgenommen werden, ist das schon die halbe Miete.

Wie wir die Spannung lösen können, ist mittlerweile ziemlich klar, atmen, akzeptieren und etwas anderes machen. In dieser Reihenfolge führt sie nicht zum Verdrängen, die Körperintelligenz sagt danke, die Ursache hingegen bleibt. Und da kommt nun etwas anderes ins Spiel, von dem wir gar nichts wissen.


Der innere Kompass
Delfine und Wale sind bekannt dafür, einen inneren Kompass zu besitzen. Das gilt auch für Elefanten, Zugvögel und viele andere Tiere. Warum sollten wir keinen haben? Wale gelten als schwimmende Bibliotheken, die auf Erinnerungen zugreifen können.

In den Zellen reisen Erinnerungen mit, da jeder neuer Körper aus Zellen gebaut ist, die schon geprägt sind. So werden Wege weitergegeben, obwohl sie noch nicht selbst begangen wurden. In unserem Fall sind es nicht Pfade und Flugrouten, wir brauchen andere Markierungen, auf die wir uns ausrichten können.

Das können wir nur, wenn sich unser Nervensystem beruhigt, sonst rennen wir überall hin und kommen irgendwo an, wo wir unter Umständen nicht sein wollten. Dort beackern wir Baustellen, die nicht unsere sind, jedoch auf diese Weise zu unseren werden, was vielleicht doch irgendwie Absicht war.

Vielleicht sollen wir genau hier ackern, die Spannung, die wir empfinden, kommt dann aus dem Unwillen. Auf Umwegen seinen Weg zu finden und durch die Erfahrungen unterwegs in diesen hineinzuwachsen macht Sinn, und auch, warum es hilft, sich auf das einzufühlen, was ist und sich zusammenzieht.

Der Polarstern dreht sich nicht, umkreist nichts und niemand. Und was man kürzlich erst herausfand, weil der Blick in den Himmel klarer und deutlicher geworden ist, es sind zwei Sterne, deren Licht so hell ist, dass sie wie ein Stern aussehen.

Auch sie umkreisen einander nicht, sie lassen ihr Licht gemeinsam scheinen und alles andere dreht sich um sie herum. Das schaut sehr schön aus, wie ein Lichtkreis, der sich dreht.

Dass es bei der Körperintelligenz um Beziehungsthemen geht, hat sie ja schon offenbart. Die Organe, die Hand in Hand arbeiten, die zwei Nervensysteme … und wir Hand in Hand mit der Körperintelligenz. Wir lassen unser Licht gemeinsam kraftvoll scheinen.

Der innere Kompass richtet sich auf dieses Licht aus und leuchtet uns quasi heim, wie es landläufig heist, heim ins Nest. Der Körper ist das Nest, der Tempel der Seele, der Ruhepol des Denkens, der Ort, wo er sich im Leben verwurzeln kann und alles weitere ebenfalls wurzelt. Wir sehen sozusagen in jede Himmelsrichtung.

Der Blick Richtung Norden sorgt für Klarheit, Richtung Osten richten wir uns auf die Morgensonne aus, aufs Aktive außen, Richtung Westen, wo die Sonne abtaucht und der Mond sichtbar wird, egal wo er sich gerade befindet, ist es die Seelenebene, die in seinem sanften Licht erscheint und fühlbar wird.

Süden bedeutet Wärme, Lebensfreude und Verspieltheit. Von dem Moment an, wo wir das Licht der Welt erblicken, also bei der Geburt – im Osten, am Aszendenten astrologisch betrachtet – richten wir uns immer nach dem Licht.

Das ist körperlich auch logisch, denn ohne Licht funktioniert unsere Zellpumpe im Körper nicht. Je mehr Verspannungen wir haben, umso weniger funktioniert sie und Organe, Muskeln, einfach alles im Körper ist unterversorgt. Auch im Blut ist Licht und hält es am Fließen, was heute messbar ist.

Die Symbolik des Sternzeichens Krebs zeigt, dass materielle Nahrung allein uns nicht nährt. Babys verkümmern, wenn sie nicht auch seelische Nahrung erhalten, und Tageslicht, liebevolle Streicheleinheiten, nicht mechanisch.

Darauf reagiert der Vagusnerv, der für Regeneration und Heilung, Bildung neuer Zellen und Nervenverbindungen zuständig ist und auf Ver- und Entspannungen reagiert. Da geschehen in Sachen Selbstheilung Wunder, die verblüffen, jedoch logisch sind. Auch der Geist will genährt werden.

Wir lernen Sprache durch Austausch, sitzen, stehen, wie wir mit etwas umgehen, um es benützen zu können. Die Feinmotorik entsteht. Je mehr mit einem Säugling und Kleinkind kommuniziert und interagiert wird, umso offener, neugieriger, verspielter und intelligenter wird das Kind, je nachdem, was ihm vermittelt wird.

Übrigens klappt das auch im Alter, nur sind da die Verspannungen, die wir ein Leben lang gezüchtet hatten, doch ein ziemlich großes Hindernis. Der Kontrast ist umso wirkungsvoller, wenn da schon nur ein bisschen daran gearbeitet wird, mithilfe der Körrperintelligenz natürlich. Die Zellen enthalten Informationen, die weder positiv noch negativ sind. So werden Erinnerungen wach und neue Erlebnisse und Erfahrungen im Körper gespeichert und weitergegeben.

Wir sind orientierungslos und wissen nicht, wohin der Weg gehen sollen? Er ist so schwer zu finden wie die Nadel im Heu. Doch der innere Kompass führt uns wie von einem Magneten magisch angezogen Richtung Nordpol, Ruhepol, das Herz. Da macht das Symbol der Waage Sinn, auf der das Herz mit einer Feder gewogen wird.

Ist es schwer von Sorgen und Nöten, ob real oder nicht, rauben sie uns nachts mehr als den Schlaf. Das ist die zentrale Schaltstelle, die entscheidet, in welche Richtung wir gehen. Gut also, wenn wir die Orientierung verlieren, so kann ein Richtungswechsel stattfinden.
Tina Peel
Philosophische Astrologie 
und Lebensberatung

Beratungen und Analysen
Meine witzig weisen Bücher und Ebooks,
nicht nur astrologisch, aber auch
... und vieles mehr auf: Abenteuer Selbsterkenntnis

 

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