Was ist wenn - KI – Körperintelligenz, Körperlogik, Selbstheilungskräfte

Der Körper ist der Hüter unserer Geheimnisse. Er trägt alles, Belastendes, Erschreckendes, Erstaunliches und ebenso viel Schönes. Jeden Tag kommen neue Erfahrungen und Erlebnisse hinzu, die gespeichert werden.

Er ist also ein unendlich großer Speicher, der alles aufnimmt, ohne zu werten. Er sortiert, was hereinkommt und schiebt es so lange im Körper herum, genauer gesagt im Bindegewebe und von dort aus in jede Zelle, die ebenfalls Speicherplatz bietet, bis es (s)einen Platz findet.

Sie werden zu Erinnerungen, auf die wir bewusst zugreifen können. Unbewusst tun wir es sowieso, nur sind wir dabei nicht wertfrei und unvoreingenommen, was weder dem Körper noch uns gut tut. Gleichzeitig macht er pflichtbewusst und nicht immer gern sein Tage- und Nachtwerk, damit wir neue Erfahrungen machen können.

Was ist, wenn wir ihn unterstützen? Wie könnte das gelingen? Auf jeden Fall spielerisch, denn wollen wir helfen und heilen, sind Zwänge das Letzte, womit wir ihn füttern sollten. Fragen wir doch uns selbst. Wie wäre es, all das, was wir sowieso tun müssen, mit Freude zu tun? Unvorstellbar?

Wie lernen wir am liebsten, denn das gilt dann auch fürs pflichtbewusste Körpersystem. Spielerisch natürlich, und langsam, bewusst, ja genüsslich sogar? Warum nicht, wir leben schließlich im Alltag, da wäre es sinnvoll, ihn so zu erleben, statt alles für selbstverständlich zu halten.

Wir entdecken nebenbei die Magie, die im Alltag liegt, und gleichzeitig Verhaltensweisen aufgrund von alten Programmierungen und Mustern. Die Sichtweise verändert sich radikal und jetzt schreiben wir eine neue Geschichte, unsere eigene, worin alles für uns ist anstatt gegen uns wie wir es bisher verstanden hatten. Springen wir über unseren Schatten, respektive mitten hinein, entdecken wir, dass eine giftige Schlange bei genauer Betrachtung einfach nur ein Gartenschlauch ist.

Was im Schatten liegt, hat seine Reise ans Licht angetreten und fühlt sich sofort anders an und das ist entscheidend, das Fühlen. Wir sind verantwortlich, für das, was wir fühlen. Spielerisch könnten wir sogar die Urschöpfungsgeschichte umschreiben. Wie würde sich das anfühlen, wenn das Leben an und für sich schön ist?

Der verwirrte Adam
Adam fand das Leben im Paradies ebenfalls schön, so richtig glücklich war er trotzdem nicht. Irgendetwas fehlte, doch was? Er konnte niemanden fragen.

Selbst Gott war zu beschäftigt mit seinen Experimenten mit neuen Lebensformen. Müssten wir Adam einen Rat geben, würden wir wahrscheinlich sagen „Ach komm, hab dich nicht so, genieße doch einfach, was du hast. Du bist schließlich im Paradies!“. Das würde jedoch bedeuten, eine Stimme zu überhören, die ihm etwas zuflüstern will! Spitz die Ohren Adam. Die Seele freute sich, auf offene Ohren zu treffen und sprudelte los.

Adam bekam einiges zu hören, womit er nicht gerechnet hatte. Sie will sich ebenfalls verkörpern. Adam wurde es ein bisschen komisch zumute, denn seinen Platz an der Sonne im Paradies zu teilen, war bisher irgendwie unvorstellbar, es war ihm bisher nicht in den Sinn gekommen. Die Seele flüsterte, da warte ein verborgener Schatz, der gehoben werden will.

Und so geschah es auch, er traute sich. Als die Seele sich als Eva verkörperte, hatten beide keine Ahnung, wie das daraus entstehende Zusammensein gelebt wird in der Welt, die sich dadurch erschloss.

Doch „learning by doing“ lautete das Motto, dem sie intuitiv folgten. Adam entdeckte das wahre Paradies durchs Teilen. Er gab zu, dass es allein in der Ewigkeit doch etwas langweilig gewesen war. Jetzt konnte er sich austauschen und ja, auch streiten, zusammen lachen und spielen. Und so nahm das Leben seinen Lauf, während Gott in seinen Rauschebart grinste. So hatte er sich das vorgestellt. Er hätte ja abgeklatscht mit der (Lebens)Schlange, doch sie hat keine Hände.

Die Geschichte ist alt, uralt sogar, und natürlich hat sie so oder so nicht wirklich stattgefunden. Es ist eine archetypische Bildgeschichte, die es in Variationen überall auf der Welt gibt, bei allen Völkern und in jeder Zeit. Doch achten wir auf die Reaktion des Körpersystems. Es reagiert auf Bilder, die durch die Erzählung entstehen.

Die Körperintelligenz besitzt eine Kindernatur, was sie auch haben muss, wenn sie mit uns Knacknüssen zusammenarbeiten will. Sie fühlt die Bilder und auch sie landen im Körper, im Speicher. Deshalb stehen sich astrologisch das Erdelement und das Wasserelement gegenüber. Solche Bilder, die Geschichten erzählen, wirken direkter als jahrelange Meditation, Tai Chi, Yoga und so, es sei denn, es steckt die richtige Motivation dahinter.

Das Nervensystem spielereisch neu zu programmieren überschreibt alte Programme. Laut neuster Forschung dauert es sechsundsechzig Tage, bis es voll und ganz greift. Sich auf die Anzahl Tage zu versteifen ist überflüßig. Es braucht eine Überschreibung und das dauert eine Weile. Es geht noch immer um Teamwork, Zusammenarbeit und Unterstützung. Tun wir dem Körpersystem diesen Gefallen und teilen mit ihm lustige Bildergeschichten, gefällt das auch uns.

Es ist kein Zufall, dass Kinder auf Bildergeschichten mehr ansprechen als auf die gleichen Bücher ohne Bilder. So nehmen sie die tiefsten Weisheiten spielerisch leicht auf wie auch normalen Stoff, alles, was es braucht, um fit fürs Leben zu werden wie Mathematik und Geometrie (ein bisschen Spaß muss sein). Natürlich wird das auch missbraucht, äußere und innere Kinder können über Bilder manipuliert werden.

In Kombination mit Verantwortung – schon wieder das Erdelement, das zum Wasserelement gehört wie zwei Seiten einer Münze – gelingt das. Da es etwas schwer zu unterscheiden ist, ob etwas manipulativ ist oder lustig verspielt und aufbauend, erhalten wir Unterstützung von unserem Körpersystem. Wir haben den Schaden und das führt uns aufs rechte Gleis, was gut ist.

Auch diese Erfahrung machen wir immer wieder, da wir oft nicht wissen, was wir tun. Es tut uns. Gut also, dass wir darauf vertrauen können, dass uns etwas oder jemand – die Körperintelligenz beispielsweise – auf die Finger klopft. Auch hier gilt learning by doing.

Und so machen wir schrittweise neue Erfahrungen, direkt von innen heraus, statt nur von außen, am Rande stehend als kritisierender Zuschauer. Was ist also, wenn wir uns ins Alltagsleben eingringen?
Tina Peel
Philosophische Astrologie 
und Lebensberatung

Beratungen und Analysen
Meine witzig weisen Bücher und Ebooks,
nicht nur astrologisch, aber auch
... und vieles mehr auf: Abenteuer Selbsterkenntnis

 

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ich brauche einen Teppich

Astrokickrevival vom 2. bis 8. Oktober 2026 - Die hohe Kunst der Kommunikation

Sie ist rund, dick und mächtig, geschichtet und beschwipst ...

btw - HILFE, ich werde langsam grau

btw - Vom Nutzhanf oder auch Industriehanf ...