DIE MAUERN VON „Jericho“

Das Einschleifen von fixen Vorstellungen und einengenden Sichtweisen, ja auch von schlechten Gewohnheiten, geschieht schleichend. Deshalb fällt es uns gar nicht auf. Wir passen unser Verhalten, ja unsere ganze Lebensweise der Enge an und … merken es noch immer nicht.

Doch dann wachen wir eines Tages auf und stellen fest: «Ich kann mich ja nicht mehr bewegen, kann weder vor noch zurück, bin eingemauert – hiiilfeee!»

Erster Gedanke, hektisch im Kreis herumrennend: «WER WAR DAS? Wer hat mir das angetan?»

Die Antwort … dauert in der Regel etwas, aber kommt irgendwann ganz plötzlich: «Na wer wohl? DU, du Dummerchen!» posaunt es zurück.

Und jetzt unbedingt auf die Pausentaste drücken, denn Selbstbeschimpfung wäre reine Energieverschwendung und bringt Mauern nicht zum Bersten. Für Befreiungsschläge braucht es volle Konzentration und die ganze Energie.

Einfach mal tief durchatmen und danach … blasen wir zum Angriff, rechnen ab, räumen auf, misten aus. Es geht ans Eingemachte. Doch wir haben uns eingemauert, wir bringen uns da auch wieder raus. Ganz logisch! Denn ...

Alles, was entsteht, kann auch wieder um- oder zurückgebaut werden.
Natürlich ist das anstrengend, natürlich hat es Konsequenzen, Herzklopfen inklusive. Das ist jedoch ein geringer Preis für mehr Bewegungsfreiheit, Wachstum und Erweiterung. Insofern: Auf sie mit Gebrüll!





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