Das Ja-aber-Gelaber und andere Zeichen

Beginnen wir doch mal mit einer guten Nachricht: Widerstände können wir auch erkennen, ohne Schmerzen und Schäden im und am Körper erleiden zu müssen. Es gibt Zeichen und Hinweise, die uns darauf aufmerksam machen. Wer ein Auge und ein Ohr dafür hat, und den Willen natürlich, der versteht sie auch, sie reden im Grunde Klartext, auf ihre Weise.

Dass die Organe reden können, erstaunt heutzutage niemand mehr. Die Organsprache wird als therapeutisches Werkzeug zur Erkennung von Krankheitsursachen schon lange geschätzt. Wir reden sogar im Alltag davon, wie sehr uns etwas an die Nieren geht, dass uns etwas den Atem raubt, das Herz stockt wie auch das Blut in den Adern. Es ist sogar schon so normal, dass wir kaum noch darauf achten. 

Doch jetzt, in der viel gepriesenen „Neuen Zeit“, gehört es nicht nur zum guten Ton, bewusster damit umzugehen. Es gehört überhaupt dazu, und das ist gut so, denn „Geistiges“ Heilen verlangt einen ganz anderen Zugang. Pluto hat uns im Steinbock lange und intensiv aufs Körperliche verwiesen und quasi gezwungen, uns mit Widerständen in Körper und Leben zu befassen.

Uranus im Stier veränderte die letzten Jahre diesbezüglich ziemlich hartnäckig die eingrenzende, fixierte Sichtweise. Und das ist weise, denn je fixierter die Sichtweise, umso mehr Widerstände gibt es, die sich im Körper in Form von Symptomen zeigen. Auch sie reden Klartext. Klar, dass das Bedürfnis auszubrechen, frei davon zu werden, analog dazu wuchs. Doch wir mussten erfahren, dass das eben nicht (mehr) auf der physischen Ebene geht.
Gerade die daraus resultierenden Kollateralschäden sprechen ebenfalls Klartext. Also schwingen wir uns doch nun gern ein aufs energetische Sein, nur, wo finden wir das?

Organe labern
… gern und viel. Sie stehen Tag und Nacht in Kontakt miteinander und tauschen konstant Informationen aus. Sie helfen und unterstützen einander und ORGANisieren sich selbständig. Man denke schon nur an den Hormonfluss, ans endokrine System, die Vernetzung der Drüsen.
Und fällt ein Organ aus, übernehmen andere Organe die Funktion, wenn man sie lässt. Das geht alles viel weiter als wir denken, unsere Sichtweise ist noch sehr beschränkt. Doch die wird ebenfalls konstant erweitert, auch dabei helfen uns neuste Erfahrungen und Erlebnisse, die überraschend neue Einblicke bringen und geistige Horizonte sprengt.
 
Die Organe reden auch mit uns und zeigen uns, wo wir den Informationsfluss unwissentlich blockieren. Unsere Gedanken und das entsprechende Verhalten, unser Umgang mit Körper und Leben stört oder fördert je nachdem den Informationsfluss. Das Körpersystem läuft also umso besser, je weniger Widerstand wir haben, das leuchtet ein. 

Doch wenn die Organe mit uns sprechen, tut es meist schon weh. Also kümmern wir uns doch einfach bewusst um unbewusste Widerstände, bevor es schmerzt. Ja, klar, macht Sinn, aber wie? Na so ...

Ja aber
Wir labern auch, ständig, miteinander und mit uns selbst, ganz zu schweigen von den Gedanken, die ununterbrochen plappern. Wen wundert’s, wenn keiner mehr zuhört. Was uns nicht bewusst ist, da steckt Energie drin. Wir merken es, wenn wir verletzen mit einem locker flockigen leicht dahin gesagten Wort, oder auch nicht, sondern mit Absicht. Jedenfalls sind Gedanken und Worte voller Energie, mal mehr mal weniger. 

Der Wassermann wird ja nicht zufällig als Pegasus bezeichnet, ein Pferd mit Flügeln. Pferde sind ein archetypisches Symbol für Energie. Gedanken und Worte haben einige PS, sie können beflügeln, inspirieren, große Freude machen und vernichten. Würden wir den Fokus darauf legen und uns zuhören beim Denken und Sprechen, fiele uns sofort auf, dass wir dauernd Energie verströmen, geistige Samen säen, die aufgehen, während wir weitergehen.
 
Was hinter unserem Rücken damit passiert, merken wir nicht. Und doch ernten wir entsprechend, die Saat geht auf, immer. Wir formulieren etwas, einen Wunsch, etwas, wovon wir wissen, dass wir es dringend tun oder auch unterlassen sollten, und holen die Energie sofort wieder zurück. Wie?
 
Mit einem Aber. Ich will jetzt endlich dieses oder jenes tun, erleben, erfahren, ABER … ich trau mich nicht, ich kann nicht, ich habe kein Geld, keine Zeit blabla. Zack, jetzt pfeifen wir die Energie zurück. Wir können das sogar sehr gut fühlen, wenn wir darauf achten. Gleichzeitig wissen wir nun mit absoluter Gewissheit, dass da, genau da ein unbewusster Widerstand verborgen liegt, aber … reingefallen, schon wieder!

Lenken wir ihn doch bewusst hin. Wie? Fragen, einfach fragen! Was hindert mich wirklich? Und wohin soll die Energie fließen, wo will ich sie haben? Wovor schrecke ich zurück? Und schon prescht Pegasus los. Er kommt überall hin, in jedes Wenn und Aber.
 
Eines ist sicher, wollen wir so richtig loslegen im Leben, brauchen wir alle Energie, physische, seelische und ganz besonders die mentale. Wir verschwenden so viel Zeit, Geld, Lebenskraft, gedankenlos plappernd, nicht wissend, was für ein geniales Werkzeug wir besitzen, das alle Grenzen überwindet. 

Wir können uns gesund reden, im wahrsten Sinn des Wortes, und machen doch meistens das Gegenteil. Die ständige Wiederholung negativer Gedanken und Worte wirkt. Die ständige Wiederholung konstruktiver Gedanken und Worte wirkt. Das eine geschieht unbewusst, das andere bewusst
.
Es sind ganz neutral betrachtet geistige Samen, die aufgehen. Und haben wir erst einmal entdeckt, wie viel Freude es macht, Worte der Zustimmung, der Freude, Dankbarkeit, einfach Freundlichkeit und Zuwendung zu versprühen und begreifen, wie leicht wir damit Mauern überwinden und Widerstände auflösen, wo sie sich auch befinden, hören wir sicher nicht mehr auf damit. 

Widerstände sind keine Feinde, sondern Freunde, unbequeme zwar, doch sie helfen uns, zu erkennen, was wir tun, wo wir uns blockieren und schaden. Wenn das kein Liebesdienst ist, was dann? Also lernen wir sie zu lieben, indem wir auf die Zeichen achten, die sie uns senden, im Körper, in unseren Träumen, in unseren Worten, und Schmerz, Spannung und Verspannungen lassen nach. 
  
Wenn sogar ein Ja-aber-Gelaber hilfreich ist als Widerstandsdetektor, wo ist dann die schlechte Nachricht? Es gibt keine. Allerdings könnten wir … nein Pegasus, das brauchen wir jetzt wirklich nicht zu ergründen, kein Aber, Schluss! Aus!
©tina peel
Beratungen und Analysen
Meine witzig weisen Bücher und Ebooks,
nicht nur astrologisch, aber auch
... und vieles mehr auf: Abenteuer Selbsterkenntnis
Astrologin Tina Peel - Das Ja-aber-Gelaber und andere Zeichen - Abenteuer Selbsterkenntnis - Astrophilosophisches - witzig weise auf den Punkt gebracht

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