„AB IN DEN SCHüTZEN“ frohlockt Jupiter

Er ist fertig mit dem Skorpion und dem Wühlen im Untergrund. Dort hat er gut ein Jahr lang einiges an Seelenschätzen ans Licht befördert, nicht immer zu unserem Vergnügen. Aber jetzt ist's ja vorbei mit der Wühlerei, wir können aufatmen.

Das Schlusscrescendo wurde vom Skorpion-Vollmond begleitet, so als wollte der Skorpion in uns noch mal alles geben, damit wir auch gut im Saft sind, um den Himmel zu stürmen. Da ist eine Extraportion Schubkraft ja auch nötig und die liefert er frei Haus: Erst eintauchen, alles Mögliche und Unmögliche extrahieren und rezyklieren – von nichts kommt bekanntlich nichts – dann ab die Post. Deshalb stehen vor den Feuer- die Wasserzeichen, Energiegewinnung durch Transformation und Umwandlung. Was fördert mehr Energie zutage als ein Boxenstopp am und im Wasser?!

Und nun ab zu den Sternen. Zu welchen Sternen? Zu denen, die wir uns vom Himmel holen wollen, wenn uns Jupiters Expansions- und Wachstumsdrang packt. Der ist ja gerade nicht von schlechten Eltern, schließlich ist auch Uranus wieder zurück im Widder und schürt die Lust auf Abenteuer. Kombiniert ergibt das eine Mischung, die rockt und uns vom Hocker reißt – Frust inklusive, wenn sich die Energie nicht sinnvoll verströmen kann. Dafür müssen wir schon selber sorgen und das ist ja auch gemeint mit dem Spruch, man sei seines Glückes Schmied.

Zieht Jupiter in sein eigenes Zeichen, ist das nicht nur für Schütze-Geborene der Auftakt, sich selbst zu entknittern und entfalten. Jeder von uns hat einen Schützen im Horoskop, in irgendeinem Lebensbereich (Hausstellung). Genau dort wird und soll es nun wachsen. Dass auch das nicht immer nur angenehm ist, zumal wenn man wie ich fünf arge Spannungsaspekte auf seine Schütze-Sonne hat, die natürlich alle durch Jupiter verstärkt werden, kann man sich denken. Dass es jedoch auch Einstellungssache ist „Ach Mann, kannst du mich nicht in Ruhe lassen? Ich will nicht wachsen, das ist viel zu anstrengend!“, leuchtet ein. Jedoch, ums Wachsen kommen wir nicht herum. Wer sich dagegen wehrt, macht es sich unnötig schwer.

Zielen wir auf einen Stern, der uns lachend leuchtet – Richtung Südosten lockt und blinkt gerade sehr prominent die Venus als Morgenstern –, bringt uns die Jupiter-Rakete hin. Für die entsprechenden Lebensumstände wird gesorgt, darüber brauchen wir uns den Kopf nicht zu zerbrechen.

Und falls wir unterwegs die Richtung ändern wollen, weil Uranus, der ab März wieder im Stier steht und somit im Spannungswinkel zum Schützen, eine neue Furzidee hat, nur zu. Hauptsache, wir sind unterwegs, das ist Jupiters Begehr. Lassen wir uns also locken und rocken!
© tina peel


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