KARWoCHE UND SO

Es ist schon eine besondere Woche, die Woche vor Ostern, ob man nun religiös ist oder nicht, ob man überhaupt den Ursprung kennt – und falls ja, ob man sich am alten keltischen Frühlings- und Wiederauferstehungsfest orientiert oder am christlichen.

Tatsache bleibt, es ist eine besondere Woche, die Karwoche. «Kar» kommt von Kara und bedeutet Trauer, Klage, Abschied und Verlust. Doch die Schwingung, die in der Luft liegt, riecht gleichzeitig nach Hoffnung und Beginn von etwas Neuem.

Diese Kombination kommt nicht von ungefähr, denn dem Neuen muss ja immer etwas weichen. Und das hat schon einen Touch von „opfern“. Ich gebe etwas her und erhalte etwas Neues.

Mein Vorschlag: Wie wäre es, statt eines Unschuldslamms, einen Sündenbock zu opfern?
Warum?
1. Weil es uns schwerfällt. Der ist so praktisch.
2. Weil, je wertvoller das Opfer, umso größer der Gewinn daraus. Das ergibt eine Menge Energie fürs Neue.
3. Weil man am Ende sowieso besser dran ist ohne ihn, denn ...

Selbstverantwortung macht das Leben leichter, wetten?
Wer‘s nicht glaubt … genau … probiere es aus.

Ich sortiere mal meine Sündenböcke nach Größe und verabschiede mich dann davon.
Bildquelle: Peter Froehner/Pixabay

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