DIE SACHE MIT DEN EMoWELLEN

Emotionen schlagen manchmal hohe Wellen, nicht nur an Vollmondtagen wie gestern. Sie lassen sich jeweils weder ignorieren, unterdrücken, noch in inneren Dialogen wegdiskutieren.

Man kann in sie hinein atmen, was sie vorübergehend etwas dämpft oder auch nicht. Mit Meditation kommen sie zur Ruhe, um sich irgendwann klammheimlich durch die Hintertür wieder hereinzuschleichen.

Aber dann …
läuft plötzlich irgendein Song im Radio, Wohlgefühl und Geborgenheit stellen sich ein, einfach so, breiten sich aus, ganz beiläufig. Mühelos findet man zurück zum Wesentlichen, erreicht seine Mitte, fühlt sich befreit, ja grundlos glücklich … bis die nächste Emowelle anrollt und der nächste Ritt beginnt.

Auch dieses Gefühl ist eben flüchtig, wie billiges Parfum. Wohl dem, der Wellenreiten kann. Und falls nicht, einfach Radio an (symbolisch natürlich, man könnte auch gezielt seine diversen Tonträger bemühen) und schauen, was passiert.

Da frage ich mich doch, ob all die Ohrverstöpselten unterwegs Emowellen erzeugen oder dämpfen wollen? Wellenreiten üben vielleicht ...?

Beliebte Posts aus diesem Blog

Montagsgedanken von Tina Peel

Montagsgedanken - Auf den Leim gegangen?

Das Plappern und das Schweigen - Alltagsmagie

Der Garten der Venus

Der ASTROKiCK vom 29. August bis 4. September 2025 – Erntezeit beginnt

Der ASTROKiCK vom 22. bis 28. August 2025 will mit Freude Ordnung schaffen

Der Montagsgedanke ist Realität

Vor(ohne)sorgen?

Jahresintro für 2025 - Alles mal anders von Tina Peel

Heute wieder eine Weisheit des Tages