Der Alltag ist unser Leben - Alltagsmagie

Was für ein eigenartiger Gedanke! Alltagsmagie - der Alltag und die Magie in einem Wort, das scheint so überhaupt nicht zusammenpassen zu wollen. 
 
Am Alltag ist doch überhaupt nichts Magisches. Er ist der Moloch, der Zeit und Nerven frisst und zum Nachtisch noch die Seelenruhe. So haben wir ihn jedenfalls betrachtet und entsprechend darin gelebt.
 
 Neuerdings fällt auf, dass „das Leben“ verrückt spielt und sich scheinbar auf den Kopf gestellt hat und den Alltag aufmischt. Neuerdings? Gravierende Veränderungen schleichen sich meistens ein, im Grunde absichtlich, damit wir ihnen leichter folgen, sie akzeptieren und uns daran gewöhnen können. Das ist die angenehme Tour, die jedoch den Nebeneffekt hat, dass Veränderungen lange Zeit unserer Aufmerksamkeit entgehen, obwohl unterschiedliche Veränderungen längst gerufen, gewinkt und gejohlt hätten. 
 
Den Alltag füttern wir mit allem Möglichen, nur kaum mit dem, was ihm zusteht, nämlich unsere Aufmerksamkeit, weshalb es manchmal doch die harte Tour braucht. Artgerechte Haltung für Alltage kommt ohne Druck kaum zustande. Und das, obwohl „das Leben“ sich so oder so im Alltag abspielt, in unseren persönlichen Belangen. Der Alltag ist unser Leben. Das macht ihn wichtig.

Wenn – dann, eine nützliche Formel
Wenn dieses und jenes geschieht, folgt logischerweise etwas Bestimmtes. So funktioniert der Verstand und so werden Programmierungen gesetzt und zementiert, die wir, einmal verinnerlicht, für die ultimative Wahrheit halten. Das ist an und für sich neutral und nicht zu bewerten. Diese Formel eignet sich prima, um sich verrückt zu machen, falls das Augenmerk alias der Fokus auf Dingen liegt, die uns stören oder ängstigen. Sie sind für den Alltag schwer verdaulich, für uns ebenso. 
 
Deshalb entwickeln wir Strategien, um damit klarzukommen – Vermeidung, Verdrängung, Kampf, Flucht, das ganze Repertoire, das im Überlebensinstinkt angelegt ist. Solche Strategien mausern sich unter Umständen zu einer Vollzeitbeschäftigung und das beweist ganz klar die Wirksamkeit dieser Formel. Wenn das nicht magisch ist?! Jemand mit einem anderen Fokus steht daneben und schüttelt den Kopf. Er lebt in einer anderen Realität.
 
Wenn also diese Formel so gut funktioniert, um sich verrückt zu machen, dann kann man sie ebenso gut für etwas Sinnvolleres verwenden, mit dem wir unseren Alltag füttern können. Viele tun das schon, ob bewusst oder unbewusst. Wir brauchen nicht einmal nach der Ursache zu forschen, die in der Vergangenheit liegt, falls wir es noch nicht können, nicht mehr. 
 
Es herrscht ein anderer Zeitgeist, bläst ein neuer Wind, der sich ebenfalls eingeschlichen hat wie Pluto mit seinem langsamen Lauf analog dazu am Himmel zeigt. Theoretisch wissen wir, dass die Gegenwart die Summe unserer Erfahrungen in der Vergangenheit ist und wir damit jetzt die Zukunft gestalten. Was das praktisch bedeutet, im Alltag, ist uns weniger bewusst. 
 
Was genau ist mit „Gegenwart“ eigentlich gemeint? Unser Verhalten, in der Vergangenheit geschmiedet, warum auch immer, und täglich praktiziert mit entsprechendem Erfolg, wobei das, was daraus „erfolgt“ eben nicht immer wünschenswert ist. Das lehrt uns zumindest eine artgerechtere Haltung für unseren Alltag.
 
Life is a Beach
Ups! Habe ich mich jetzt verschrieben oder etwas falsch verstanden? Nein, dieses ulkige Wortspiel hat sich mit voller Absicht gezeigt und beinhaltet viel Weisheit. „Das Leben ist ein Strand“ hat eine ganz andere Schwingung als das Original, das im übertragenen Sinn „gemein“ bedeutet. Der Strand lädt zum Verweilen ein, das andere eher zu wozu auch immer.
 
Die Dinge anders zu benennen ist kein Schönreden und kein reines Wortspiel, obwohl letzteres ein bisschen schon, es braucht ja auch Fantasie. Doch es ist eines, das offensichtlich und spürbar die Schwingung verändert, jetzt, in diesem Augenblick. Und das ist der springende Punkt und pure Magie. Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit gemacht und die Eindrücke und Gefühle dazu, die wir verinnerlicht haben, können wir rückwirkend nicht verändern. 
 
Was wir verändern können, ist ihre Wirkung aufs aktuelle Verhalten und Empfinden. Und da kommt das Umbenennen ins (Wort)Spiel. Wir lieben es, Dinge beim Namen zu nennen, das tun wir die ganze Zeit. Sie haben viele Namen, und jeder Name besitzt einen eigenen Klang. Wir fühlen den Unterschied, empfinden und hören ihn, was uns oft ebenfalls nicht bewusst ist. Auch das entgeht unserer Aufmerksamkeit. 
 
Wir sind ja nicht da, in der Gegenwart, sondern irgendwo in der Vergangenheit oder ergehen uns in Zukunftsszenarien. Es gibt dieses lateinische Sprichwort, nomen est omen. Das weist auf die Wichtigkeit des Benennens hin. Testen wir es aus, unterschiedliche Namen, verschiedene Klänge … was fühlt sich stimmig an und öffnet Tore? 
 
Was führt aus der Enge und der Angst heraus? Was lädt uns dazu ein, Lösungen ins Auge zu fassen anstatt uns vor Problemen zu fürchten? Man könnte also sagen: Wenn wir etwas umbenennen, dann verändert es sofort die Schwingung und eine andere Schwingung ergibt eine andere Realität und die verändert den Alltag, also das Leben.  
 
Besonders magisch daran ist, dass wir auf diese Weise unabsichtlich und ganz nebenbei auch alte Wunden heilen, was der Zeitgeist ja ziemlich deutlich anregt. Solche Wunden zeigen, dass wir da etwas verinnerlicht haben, das bis jetzt seine Wirkung zeigt und … wichtiger Nebensatz ... vielleicht so in dieser Weise gar nicht stattgefunden hat. Jedenfalls findet es so oder so jetzt nicht statt, es ist vergangen. Ein sehr aktuelles Gefühl ist das, neben der Spur zu sein. Das zeigt, dass wir dabei sind, neue Spuren zu bahnen, die ebenfalls verinnerlicht werden wollen. Wir können auch sie jederzeit verlassen, wenn sie sich nicht stimmig anfühlen.
 
Jetzt wird langsam klar, „verinnerlichen“ ist ein anderes Wort für umprogrammieren. Keine Ahnung, wie wir etwas umprogrammieren sollen, und dann noch in der Vergangenheit. Das scheint schwierig und kompliziert zu sein. Verinnerlichen hingegen klingt so naheliegend und selbstverständlich, einladend und leicht nachvollziehbar. 
 
Das können wir fühlen und wissen genau, wie wir das anstellen. Es ist wie Fahrrad fahren lernen, einmal verinnerlicht, verlernen wir es nie. Warum also nicht den Alltag zum Spielplatz erklären und diesen Klang verinnerlichen? Die Wirkung ist wie gesagt ... pure Magie!

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