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WAAGE-VOLLMOND AM OSTERWEEKEND

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Ausgerechnet jetzt Vollmond – das kann ja heiter werden! Aber sicher doch, das kann es. Die Waage ist ein Luftzeichen und da geht es ums Denken. Was wir denken beeinflusst wiederum was wir fühlen. Wollen wir uns heiter fühlen, richten wir den Fokus eben bewusst auf Vernügliches. Jaaaa, ich weiß, das braucht natürlich etwas Konzentration und die entsprechende Inspiration, und eine Menge Übung. Doch es lohnt sich und das Ostervollmondweekend ist jetzt ein ausgesprochen idealer Zeitpunkt, mit dem Training zu beginnen, finde ich. ;-) Mehr Astro Logisches?  Wochenhorosköpchen und so ...

LEGENDäRES VENUSJAHR ♀

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Nun hat es also begonnen, das legendäre Venusjahr. Bedeutet das wirklich Friede, Freude, Eierkuchen, Harmonie pur auf weiter Flur? Nö! Es geht doch wie immer darum, etwas zu lernen. Und wenn uns die Venus, die so unendlich schön und scheinbar greifbar nahe am Himmel funkelt, etwas lehrt, dann doch das, dass man nicht alles haben muss, was einem gefällt. Frühlingsblumen beispielsweise, so bunt und schön nach den grauen langen Wintertagen, sie halten nicht, wenn man sie pflückt. Die Vergänglichkeit der Schönheit ist eines der Themen, sich trotzdem mit allen Sinnen einzulassen, um begreifen und genießen zu können. Liebevolles Pflegen und Hegen, damit etwas wachsen und gedeihen kann. Überhaupt Wertschätzung, ohne besitzen zu wollen – alles Venusthemen, die im Rampenlicht stehen. Und laast bat not liist: Abgrenzung und Selbstwert gehen Hand in Hand. Zu zeigen, wo die eigenen Grenzen sind und notfalls auch mal, wo Bartel den Most holt, wertet uns auf, und das schätzt auch unser Umfeld...

Wir ziehen durch die Häuser ~ Haus 1: PLATZ DA, HiER KOMME ICH

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In der neuen Artikelreihe in Allgeiers Sternbild Magazin  versuche ich, die Bedeutung astrologischer Häuser erfahrbar zu machen und mit leisem Humor auf den Punkt zu bringen. Ich hoffe, es ist mir gelungen. Viel Lesevergnügen:  Das war ein Höllenritt! Eben noch schlief ich in meiner feuchten weichen warmen Höhle, bewegte mich wie im Traum. Zugegeben, es wurde schon langsam eng, für Purzelbäume war es viel zu eng und mein Kopf steckte fest. Da platzte mir der Kragen. Ich fuhr meine Ellbogen aus und begann wild entschlossen vorwärts zu robben. Ich will raus! Die Richtung war egal, einfach vorwärts, immer der Nase nach, das Kinn entschlossen gereckt. Je stärker der Widerstand, umso mehr wuchs meine Entschlossenheit und ich dachte, jetzt erst recht! Zwar hatte ich zwischendurch Angst steckenzubleiben. Doch es gab kein Zurück, also ignorierte ich sie und robbte weiter, bis ich durchbrach. Jemand schrie und mir wurde gar wunderlich. Wo es vorher warm, weich und dämmerig war, ist...

FRUCHTBARER ROLLENWeCHSEL

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Auszug aus Ohne Beipackzettel fürs Leben Obwohl ich die Opferrolle mit so viel Leidenschaft über eine ausgesprochen lange Zeitspanne spielte, wollte ich gleichzeitig unbedingt die Zügel in der Hand halten. Klingt etwas widersprüchlich, ist es aber nicht. Das Opfer zu spielen ist ja auch eine Möglichkeit, die Zügel in der Hand zu halten. Man spannt andere vor seinen Karren, die ihn dann ziehen, während man mit scheinbar schwacher Hand heimlich die Peitsche schwingt und sich fahren lässt. Das ging dann aber gründlich in die Hose und mein Wagen landete im Dreck, ich fiel auf die Nase. Da hatte ich dann die Nase logischerweise voll und war endlich bereit, die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen, was zwar sehr befreiend ist, nicht nur für die Nase, gleichzeitig aber auch belastend. Man kann keinem die Schuld in die Schuhe schieben, um seelischen Druck abzulassen, und weiß immer noch nicht so genau, was man tut. Aber man tut wenigstens zum Mist stehen, den man baut ... ...

ICH WiLL RAUS!

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Wann können wir endlich wieder draußen spielen? Diese Frage verliert doch nie an Aktualität. Sie war bei solchem Wetter als Kind ein Thema und ist es als Erwachsene immer noch. Nur stehen wir nicht mehr gelangweilt am Fenster und drücken uns die Nase platt. Nein, wir sind beschäftigt, müssen schließlich Brötchen verdienen. Doch fürs Kind in uns hat sich nichts geändert. Es schreit «Ich will raus!» wie Purple Schulz seinerzeit, 1985, Songtitel ‹Sehnsucht›, natürlich! Als er im Radio rauf und runter lief, wollte noch ein anderes Kind raus, mein Frühlingskind. Ich hörte ihn mehrmals während der Geburt und mir war, als würde es zu mir sprechen. Frühlingsmüdigkeit sollte eigentlich Wintermüdigkeit heißen, des Frühlings werden wir doch niemals müde. Das Kind in uns will Frühling, will raus, braucht Luft, Sonne, Bewegung. Bei den eisigen Temperaturen müssen wir uns einiges einfallen lassen, um seine Bedürfnisse zu stillen. Das sollten wir unbedingt, trotz Brötchen verdienen, jedenfalls ...

Wenn die Säfte steigen … Energie liegt in der Luft!

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Kein Übergang von einer Jahreszeit zur nächsten ist dermaßen bahnbrechend wie der vom Winter zum Frühling. Wechselt die Sonne von den Fischen in den Widder, explodieren die Kräfte der Natur, die Säfte steigen, stürmisch und ungestüm, als ob sie es nicht erwarten könnten, endlich ans Licht zu kommen. Egal, wie oft man es schon erlebt hat, es ist jedes Jahr wieder ein erhebendes Erlebnis, die Seele freut sich, blüht auf und der Winterblues hat ausgespielt. Energie liegt in der Luft, man kann es förmlich knistern hören. Also satteln wir die Pferde und reiten munter los, zu allen Schandtaten bereit. Denkste! Ja, die Säfte steigen und man würde ja gern etwas tun, wenn da nur nicht diese verflixte Frühlingsmüdigkeit wäre! Die macht es unglaublich schwer, in die Gänge zu kommen. Und überhaupt, welche Gänge? Es gibt so viele. Ich kann mich gar nicht entscheiden. Einer der Gründe für die Frühlingsmüdigkeit liegt sicher darin, dass wir heutzutage zwar auch im Winter eine Vielfalt an Früchten und...

DIE EWIGE SEHNSUCHT NACH VERSCHMELZUNG

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Die Seele sehnt sich zutiefst nach Liebe und Geborgenheit, nach Verschmelzung, mit einem anderen Menschen wie auch mit dem Kosmos oder jedenfalls mit etwas Größerem, Höherem. Sie sehnt sich danach „nach Hause“ zu kommen, womit jedoch kein Ort gemeint ist, sondern ein Zustand, der Zustand des Einsseins. Diese starke Sehnsucht überwindet - meistens - die Angst vor Nähe und das angeborene Misstrauen unserer Instinkte anderen gegenüber, so dass wir uns trotzdem einlassen können. Wir sehnen uns verzweifelt danach, geliebt und akzeptiert zu werden. Wir wollen irgendwo dazu gehören, zu jemandem, einer Gruppe, Familie, zu einem anderen Menschen und zu Gleichgesinnten. Dafür tun wir buchstäblich alles. Wir manipulieren, lügen, verstellen uns, tragen Masken, spielen Rollen, machen uns zu Opfern etc. Und, wir müssen unbedingt gut dastehen, denn, nichts ist für uns schrecklicher als missachtet, missverstanden, unbeliebt und ausgestoßen zu sein. Der Mensch ist ein Herdentier. Die „Herde“, das be...

FiSCHE-NEUMOND UND SOLCHE SACHEN

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Vieles ist jetzt nicht sichtbar, so wie der Mond. Aber weg ist es nicht, so wie der Mond. Es steht eben einfach nicht im Rampenlicht unserer Aufmerksamkeit, so wie … jaaaa, ist ja schon gut! Kann man nix machen. Muss man auch nicht. Prima! Endlich Fische-Neumond sei Dank mal legal und ohne schlechtem Gewissen herumfläzen, damit Chiron ungestört innen auf- und umräumen, ordnen und heilen kann. Das tut nicht weh, aber spüren kann man es schon. Es piekst ein wenig, wenn er den Schorf von alten seelischen Wunden reißt, damit es besser heilen kann. Die sind auch nicht sichtbar, aber weg sind sie nicht, wie der Mond ... Tinaaa! Einfach tief durchatmen und seufzen, ein bisschen stöhnen, aber nicht zu viel. Das lockert und entspannt. Und schon ist er wieder da, der Mond, wenn mit der Frühlingssonnenwende auch das Venusjahr beginnt. Da fühlt man sich doch gleich wie neu geboren und zu allen Schandtaten bereit. Obwohl, was das anbelangt ... Mars im Steinbock ist diesbezüglich etwas zurückhaltend...

ICH BIN GEIST, DER GRENZENLOSE …

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… der alles belebende, der ewig freie, der furchtlose, der nie geborene, nie sterbende… und… ach, ich bin Mensch, der ständig unfreie, in Pflichten auf- und untergehende, der grübelnde, oft überlastete, immer in Bewegung, meistens voller Hoffnung und Lebensfreude seiende, ab und zu zweifelnde. Im einen Moment fühle ich mich leicht, licht, eins mit allem… im nächsten als wäre ich aus dem Paradies gefallen und auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet, voller Todesangst. Manchmal ist das ganz schön anstrengend, dieser ständige Tanz durch verschiedene Ebenen des Daseins. Dann möchte ich am liebsten „Scheiße“ brüllend absatzklappernd von dannen eilen, mich irgendwo verkriechen, oder meditativ versenken bis zur vollkommenen Auflösung. Doch ich bleibe, lebe, atme, fühle, jeden Tag, bin eins mit allem und doch getrennt – eben Mensch und Geist in einem. Und die Seele kratzt sich gähnend am Hintern, dreht sich auf die andere Seite und träumt wohlig weiter in ihrem kuscheligen Körpernest. Bene...